Ein Klick zu viel. Nur ein Moment menschlicher Unachtsamkeit.

Heute, am 10. Februar 2026 ist Safer Internet Day (SID). Für viele Unternehmen ist das ein Datum wie jedes andere. Bis zu dem Moment, in dem man merkt: Dieser Tag erzählt eigentlich eine Geschichte, die uns alle betrifft.

Stellen wir uns vor, es ist ein ganz normaler Dienstag. Die Kaffeemaschine läuft, die ersten Mails trudeln ein, und irgendwo im Hintergrund läuft ein KI-Tool, das Daten sortiert, Prozesse optimiert und Entscheidungen vorbereitet.

Alles läuft. Schnell, effizient, automatisiert. Doch dann passiert etwas, das in vielen Unternehmen schon Realität war. Ein Klick zu viel. Eine Datei am falschen Ort. Ein KI-System, das mit sensiblen Daten gefüttert wird.

Kein Hackerangriff. Kein technischer Fehler. Nur ein Moment menschlicher Unachtsamkeit.

Und genau hier beginnt die eigentliche Geschichte des SID Mottos 2026: „KI and me. In künstlicher Beziehung.“

Warum das Thema für Unternehmen so wichtig ist

Das diesjährige Motto stellt eine Frage, die wir uns im Unternehmensalltag viel öfter stellen sollten. Wie bewusst gehen wir eigentlich mit KI um?

Wir arbeiten täglich mit Systemen, die schneller denken, schneller sortieren, schneller entscheiden. Aber sie sind nur so sicher wie die Daten, die wir ihnen geben und die Menschen, die sie bedienen.

Immer mehr Unternehmen setzen beim Datenschutz verstärkt auf Awareness, weil sie wissen: Der stärkste Schutz sitzt vor dem Rechner.

Awareness ist kein Tool, das man installiert. Es ist ein Mindset.

Awareness entsteht, wenn Mitarbeitende verstehen, warum ihr Verhalten zählt. Warum ein Klick riskant sein kann. Warum KI nicht „einfach läuft“, sondern verantwortungsvoll gesteuert werden muss.

Schulungen, die mehr bewirken

Gute Datenschutz- oder Informationssicherheitsschulungen sollten keine Pflichtveranstaltung sein, sondern der Moment, in dem aus Regeln Verständnis wird und aus Verständnis Verantwortung wird. Die aufzeigen, wie man Risiken erkennt. Wie man KI sicher nutzt. Wie man Daten schützt, bevor etwas passiert.

Warum ein externes Kompetenzteam den Unterschied macht

Viele Unternehmen (vor allem KMU) wissen, dass Informationssicherheit und Datenschutz wichtig sind, aber nicht, wo sie anfangen sollen. Sie profitieren von der Zusammenarbeit mit einem externen Kompetenzteam, z. B. einem Datenschutzbüro. Ein externer Datenschutzbeauftragter bringt Fachwissen, Erfahrung und eine unabhängige Perspektive mit. Er schult Teams, prüft Prozesse, begleitet Vorfälle und entlastet die Geschäftsführung.

Ihre Vorteile durch ein externes Datenschutzbüro

  • Bereitstellung eines externen Datenschutzbeauftragten (eDSB)
  • Konzeption und Unterstützung beim Aufbau eines Datenschutzmanagement-Systems
  • Entwicklung unternehmensinterner Datenschutzrichtlinien
  • Beratung zu DSGVO, TOMs, Verarbeitungsverzeichnissen (VVT) und Verträgen
  • Durchführung von Schulungen und Awareness-Maßnahmen
  • Unterstützung bei Datenschutzvorfällen und Melden an Behörden
  • Erteilung von Auskünften an Betroffene
  • und ermöglicht der Geschäftsführung somit mehr Fokus auf das Kerngeschäft

Alles, was ein externes Datenschutzbüro auszeichnet, gilt in gleicher Weise für ein externes Informationssicherheitsbüro bzw. einen externen Informationssicherheitsbeauftragten (eISB).

Denn gerade im Jahr 2026 mit dem Fokus auf KI, ist externe Expertise wertvoller denn je.

Digitale Sicherheit endet nicht nach 24 Stunden

Digitale Sicherheit und Awareness sind weit mehr als ein Aktionstag, der einmal im Jahr vorbeizieht. Der Safer Internet Day erinnert uns zwar an unsere Verantwortung, doch echte Sicherheit kann nur dann entstehen, wenn sie im Unternehmen zu einem kontinuierlichen Commitment wird und alle gemeinsam am selben Strang ziehen. Dafür braucht es eine Leitung, die Awareness aktiv vorlebt, klare Prioritäten setzt und ihre Teams regelmäßig mitnimmt. Denn Awareness ist kein Nice-to-have, sondern ein Wettbewerbsvorteil. Organisationen, die ihre Mitarbeitenden stärken, investieren damit direkt in ihre eigene Zukunft. Durch sinnvollen Datenschutz werden Risiken reduziert, bevor es teuer wird. Krisen werden frühzeitig verhindert oder sicher bewältigt. Das schafft Vertrauen in sich selbst, bei Kunden und bei Partnern.

Noch ein kurzer Blick in die Geschichte des Safer Internet Day (SID)

Der Safer Internet Day wurde 2004 von der EU-Initiative Insafe ins Leben gerufen, ursprünglich als europäische Aktion, um junge Menschen für einen sicheren Umgang mit dem Internet zu sensibilisieren. Was klein begann, ist heute eine globale Bewegung: Inzwischen beteiligen sich Organisationen, Schulen, Behörden und Unternehmen aus über 180 Ländern. Jedes Jahr steht der Tag unter einem neuen Motto, das aktuelle digitale Herausforderungen aufgreift, von Cybermobbing über Medienkompetenz bis hin zu Datenschutz und KI. In Deutschland wird der SID von klicksafe koordiniert und von zahlreichen Akteurinnen und Akteuren aus Bildung, Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft unterstützt. 

Stärken Sie jetzt Ihre Datenschutz‑ und Informationssicherheitsstrategie, schulen Sie Ihr Team gezielt und holen Sie sich die Expertise eines externen Datenschutz‑ oder Informationssicherheitsbüros an Ihre Seite. Wir helfen Ihnen Risiken zu reduzieren und Ihr Unternehmen nachhaltig sicherer zu machen. Vereinbaren Sie ein unverbindliches Erstgespräch.

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